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10 Dinge, die Sie nach der Installation von WordPress als erstes tun sollten und optionale Einstellungen

Die 5-Minuten Standardinstallation von WordPress ist schön und gut und sicher eine der komfortabelsten Möglichkeiten einen Blog auf dem eigenen Server zu starten – dennoch: sie ist nur der Anfang. Was Sie unbedingt als erstes tun sollten, bevor Sie mit dem Schreiben von Posts und dem Befüllen mit Inhalten beginnen, lesen Sie im folgenden.

Behalten Sie diese Checkliste einfach im Kopf oder in den Bookmarks, besonders für zukünftige oder erneute Installationen Ihres WordPress-Blogs.

1. Admin-Passwort verändern und Autoren einsetzen

WordPress generiert zunächst ein zufälliges Passwort, dass Sie sowieso ziemlich bald vergessen. Der erste Schritt ist also im Administrationsbereich auf Profil zu klicken und dort das Passwort zu etwas sinnvollem zu ändern.

Hier können Sie auch Co-Autoren, Redakteure und weitere Mitarbeiter hinzufügen. Beachten Sie, dass die Rollen unterschiedliche Rechte haben. Diese Rechteverwaltung ist leider sehr statisch, läßt sich aber mit Plugins erweitern.

2. Permalinks anpassen

Standardmäßig sehen die Permalinks irgendwie so aus: http://www.sophiadesigns.net/?p=583. Sie wollen aber, dass die Links suchmaschinenfreundlicher sind und außerdem besser aussehen und für den Benutzer vielsagender sind.

Wir wollen, dass der Link z.B. so aussieht, wie er oben in der Adressleiste steht. Dort kann der Nutzer erkennen, aus welchem Jahr und Monat der Post stammt, der Titel ist für Bookmarks und Suchmaschinen relevant, da er schon Keywords enthält.

WordPress bietet hierfür die Möglichkeit. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. klicken Sie auf Einstellungen > Permalinks
  2. unter “Allgemeine Optionen” aktivieren Sie den Radio-Button “Benutzerdefinierte Struktur”
  3. fügen Sie in das Feld %postname% ein (mit Prozent-Zeichen) oder
  4. verwenden Sie: %category%/%year%/%monthnum%/%postname% für eine aussagekräftigere Link-Struktur. Diese verwenden wir auch.

3. Laden Sie ein Theme hoch und aktivieren es

Themes bestimmen das Aussehen des Blogs. Themes sind zusammen gesetzt aus einzelnen Templates, z.B. Templates für Einzel-Posts (single.php), Archive (archive.php) oder Seiten (page.php).

  1. Laden Sie ein Theme herunter
  2. Entzippen Sie das Theme und laden den Ordner in Ihren WordPress-Ordner unter wp-content/themes/ hoch.
  3. Aktivieren Sie das Theme unter Design > Themes
  4. Gehen Sie in das Front-End Ihres Blogs und sehen Sie sich das Theme an

Überprüfen Sie vor allem, ob Ihnen die Gestaltung der Beispieltexte gefällt und ob Sie diese für gut lesbar halten, gerade wenn Sie planen längere Texte zu verfassen.

4. Default-Kategorie anpassen und Kategorien einfügen

Ändern Sie die Default-Kategorie. Diese passt nämlich in den seltensten Fälle zu der gewünschten Thematik.

  1. klicken Sie dafür aus Artikel > Kategorien
  2. klicken Sie bei der Standard-Kategorie (zu diesem Zeitpunkt die einzige vorhandene) auf “Quickedit” und ändern Sie den Kategorie-Namen und seine “Bezeichnung”, also wie er in den URLs auftaucht.

Fügen Sie jetzt noch die anderen gewünschten Kategorien hinzu. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken darum, welche Kategorien Sie benutzen wollen, welche Kategorisierung sinnvoll ist und welche Kategorien z.B. zu speziell sind. Am besten sind prägnante, aussagekräftige, generelle Kategorien, unter die Sie Ihre Posts systematisch thematisch einordnen können.
Speziellere Posts können Sie dann in eine oder mehrere Kategorien stecken und mittels Schlagwort in einem spezielleren Kontext markieren. So verhindern Sie, dass Ihre Kategorien überladen und undurchsichtig werden.

5. Akismet aktivieren

Akismet ist ein Plugin, das Spam-Kommentare automatisiert abfängt. Wenn Ihr Blog Kommentare zuläßt und Sie vor allem Kommentare mit follow-Einstellung zulassen, dann werden Sie früher oder später gespammt.
Akismet kommt mit WordPress, also müßen Sie es nur auf der Plugins-Seite aktivieren.

  1. Klicken Sie auf Plugins und aktivieren Sie Akismet
  2. Um die Akismet-Installation zu beenden, brauchen Sie einen WordPress API-Key. Diesen erhalten Sie, indem Sie sich auf WordPress.com registrieren und dann das Profil anschauen
  3. Gehen Sie dann im Admin-Bereich Ihres WordPress auf Plugins > Akismet-Konfiguration und geben dort den API Key ein

So sollte es aussehen, wenn Ihr Key angenommen wurde und Sie bei der Eingabe keinen Fehler gemacht haben.

6. Plugin: “Google XML Sitemaps” installieren

Google XML Sitemaps erstellt eine stets aktuelle XML-Sitemap Ihrer Seite und legt diese für Google bereit. Wenn jetzt der Google Crawler kommt, entdeckt er die Sitemap und das hilft ihm, die Seite umfassend zu indexieren. Wie Sie Plugins hochladen und aktivieren, haben Sie ja weiter oben schon gelesen.

Jetzt gehen Sie in die Webmaster-Zentrale von Google und melden sich mit Ihrem Account an. Fügen Sie dort Ihre Seite hinzu und verifizieren Sie diese wie dort beschrieben.

Wenn das geschehen ist, klicken Sie auf der ersten Seite in der Webmaster-Zentrale Website-Konfiguration > XML-Sitemaps > XML-Sitemap einreichen. Geben Sie dort die URL Ihrer Sitemap ein, die üblicherweise http://www.IhreDomain.de/sitemap.xml lautet.

7. Plugin: “WordPress Database Backup” installieren

Es ist immer gut ein Backup zu haben. Das merken Sie spätestens dann, wenn Sie einen Fehler gemacht haben und panisch überlegen, wie man das rückgängig machen könnte. Wenn Sie in so einer Situation ein Backup haben, schlagen Sie 3 Kreuze. Und sofern Sie Ihren Blog noch ein wenig gestalten wollen, wird diese Situation kommen.

Laden Sie das Plugin hier herunter und installieren und aktivieren es.

8. Testen Sie Ihren Blog mit Dummy-Content

Um zu sehen, wie Ihr Blog mit Inhalt wirklich aussieht, macht es Sinn erstmal Beispiel-Inhalte, also Dummy-Content, zu importieren, bevor Sie lange Zeit verschwenden eigene Inhalte zu erstellen, nur um festzustellen, dass das alles noch nicht so richtig gut aussieht.

Laden Sie also folgende “Sample Post Collection” herunter.

Importieren Sie diese Posts über Werkzeuge > Importieren > WordPress und Ihr Blog wird einen kompletten Satz Posts und Kategorien enthalten. Checken Sie jetzt alle Formatierungen und Layouts und so weiter und ändern Sie diese gegebenenfalls über die Templates unter Design > Editor.

Nehmen Sie diese Änderungen nur vor, wenn Sie grundlegende HTML/CSS-Kenntnisse haben. Da Sie gemachte Änderungen hier nicht einfach per STRG + Z rückgängig machen können, denken Sie darüber nach etwas wie Dreamweaver zu verwenden um Änderungen am Layout vorzunehmen.

9. Verwenden Sie Ihren Blog mit Feedburner

Feedburner erlaubt Ihnen, die Anzahl der Leser Ihres RSS-Feeds im Auge zu behalten und generell zu sehen, wie Ihr Feed performed. Feedburner ist sozusagen das Analytics der RSS-Feeds und gehört mittlerweile auch zu Google.

Wenn Sie sich bei Feedburner erfolgreich angemeldet haben, müßen Sie im Blog die RSS-URL umstellen. Dazu gehen Sie unter Design > Editor > header.php und platzieren den folgenden Code zwischen den head-Tags.

Installieren Sie dazu das offizielle Feedburner-Plugin und konfigurieren es.

10. Installieren Sie Google Analytics

Natürlich wollen Sie auch außerhalb von RSS-Feeds den Überblick behalten, welche Posts am meisten gelesen werden, von wo die Nutzer kommen und was die Nutzer sonst noch so auf der Seite machen. Ich empfehle Analytics von Google. Dieses Tool verwenden wir auch. Weitere gute Tools sollen sein (Hörensagen): Mint oder StatCounter.

Installationsanweisungen zu Google Analytics finden Sie auf der Seite.

11. Was Sie optional noch einstellen sollten

Optionale Einstellungen müßen Sie nicht sofort vornehmen, generell macht es aber Sinn sich mal damit zu beschäftigen.

Ändern Sie die maximale Größe Ihrer Medien

Ändern Sie unter Einstellungen > Mediathek die maximale Größe Ihrer Medien auf die Breite Ihres Content-Fensters. Das wird Ihnen viel zukünftige Arbeit sparen.

Ändern Sie Ihre Tagline

Die Tagline Ihres Blogs ist sowas wie ein Slogan. Dieser ist möglicherweise nicht im Theme enthalten, allerdings wird er im RSS-Feed angezeigt. Ändern Sie Ihn unter Einstellungen > Allgemeines.

Ändern Sie die WordPress-Adresse und URL

Wenn Sie den Blog zum testen auf einer Subdomain laufen hatten und ihn online setzen wollen, ändern Sie die Domain-Einstellungen unter Einstellungen > Allgemeines.

A big “Thank you” goes to prodesignblog.com for giving ideas!

Wenn Ihnen noch etwas einfällt, lassen Sie es uns mittels Kommentar wissen!



Von in Blog am 22. April 2010 mit 6 Kommentaren »

  1. Felix sagte am 24. April 2010 #

    Ich habe bei mir noch die zwei Plugins:
    Social Bookmarks & WPtouch iPhone Theme laufen.

    Finde die Social Bookmarks “ganz nett” natürlich gibt es aber auch andere lösungen dies zu integrieren.

    Das iPhone Theme ist finde ich, eine sache für sich. Entweder man mag es oder halt nicht ;-)

    Schöne Grüße

  2. P. M. W. Hoffmann sagte am 2. Mai 2010 #

    Sehr gut :) Demnächst kommt noch ein Artikel mit empfehlenswerten Plugins, da werde ich die zwei mal mit reinnehmen.

  3. Klaus sagte am 17. Mai 2010 #

    Sofern man Google Analytics verwendet, unbedingt die Datenschutzerklärung entsprechend ergänzen!

    Und beachten – es gibt neue Informationspflichten für Dienstleister ab 17. Mai 2010: http://www.shopbetreiber-blog.de/2010/05/10/neue-informationspflichten-dienstleister-verordnung/

  4. Modesto Mauser sagte am 14. Februar 2011 #

    Coole Seite! LG

  5. Maximilian Lang sagte am 13. Juni 2012 #

    Zusätzlich sollte aus SEO Sicht sicherlich auch gleich ein Plugin wie das All in One SEO Pack oder WPSeo installiert werden. Zum prüfen der Rankings empfiehlt sich das Google Rank Reporter Plugin, das im dreitägigem Rhythmus vom User eingegebene Keywords prüft.

  6. Was ist nach Install von WP zu beachten? | oneWebUser sagte am 3. September 2013 #

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