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Wie man aus 50 US-Dollars 500 US-Dollars macht, oder: die Weisheit des Bobby Kotick

Folgendes las ich soeben auf play3.de:

Noch vor einigen Tagen stand Pink Floyd’s Nick Mason dem aktuellen Trend zu Musikspielen eher skeptisch gegenüber und ärgerte sich darüber, dass seine Kinder mehr Zeit mit den Erlernen von Tastenkombinationen verbringen als mit dem Üben an echten Instrumenten.

Das hält ihn aber nicht davon ab, über einen eigenen Pink Floyd “Rock Band” oder “Guitar Hero” Ableger nachzudenken. Auf die Frage, ob die Band ein solches Spiel in Erwägung zieht, antwortete der Schlagzeuger gegenüber BBC: “Wir denken darüber nach. Jeder sucht nach neuen Wegen um die Musik zu verkaufen, da das Geschäft mit den Platten-Verkäufen beinahe verschwunden ist.”

Der News-Post hätte weitergehen müßen:

Kurz danach kam Bobby Kotick und erklärte, wie man aus 50$ Anfangspreis für ein Spiel 500$ macht, indem man Zubehör, Downloadable-Content und Merchandise verkauft. Und so wird kurzfristig aus Ablehnung von Musikspielen halt dann doch irgendwie Zuneigung.

Per se nicht schlecht, wenn man mit Gaming Geld verdienen will. Aber so eine 180° Kehrtwende innerhalb weniger Tage von Seiten Nick Mason, die zufälligerweise auch direkt nach der Aussage von Kotick kam – das überrascht doch zumindest.



Von in Blog am 17. September 2009 mit den Schlagwörtern: , , , , mit 0 Kommentaren »


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